Natur pur – Radurlaub an der Mosel
Wer
einen Aktivurlaub plant, ist in der Region um die Mosel an der
richtigen Adresse. Die Mosel schlängelt sich durch eine herrliche
Naturlandschaft. Die Region ist nicht nur wegen zahlreicher
Sehenswürdigkeiten, sondern auch für den Weinbau bekannt. Mit dem
Fahrrad lässt sich die Region besonders gut erkunden. Wenn man mit dem
Fahrrad fährt, nimmt man die Gegend viel genauer wahr als wenn man
Sehenswürdigkeiten einfach mit dem Auto passiert. Vor allem die Natur
wird vom Fahrrad aus viel deutlicher wahrgenommen. Der Mosel-Radweg ist
bei Einheimischen sowie Gästen aus dem In- und Ausland gleichermaßen
beliebt. Da die Strecke weitgehend flach verläuft, ist sie auch von
Radfahrern gut zu bewältigen, die nicht top in Form sind. Da sich die
Gesamtstrecke gut in einzelne Etappen teilen lässt, bleibt es dem Gast
selbst überlassen, welche Strecke man täglich zurücklegen möchte.
Anreise und Alternativen zum Fahrrad
Möchte man den gesamten Mosel-Radweg zurücklegen, reist man nach Metz
in Frankreich an. Hier nimmt der Radweg nämlich seinen Ursprung. Plant
man einen Radurlaub, ist einige Vorbereitung notwendig. Auf dem
Mosel-Radweg fährt man schließlich von A nach B und kommt nicht mehr
zum Ausgangspunkt zurück. Möchte man mit dem eigenen PKW anreisen,
empfiehlt es sich das Fahrzeug entweder am Anfang oder am Ende der Tour
zu parken. Zum Ausgangspunkt kann man mit der Bahn oder mit dem Schiff
reisen. Eine Schifffahrt auf der Mosel ist ein Erlebnis für sich. Man
hat einen herrlichen Ausblick auf die Weinberge und kann die Natur so
richtig genießen. Sportlich weniger ambitionierte Gäste legen einzelne
Etappen des Mosel-Radwegs aus diesem Grund auch gerne mit dem Schiff
zurück. So hat man die Möglichkeit, sich für ein paar Stunden am Schiff
auszuruhen. Als Alternative dazu steht die Bahn zur Verfügung.
Allerdings sollte man wissen, dass der Zug nur zwischen Thionville und
Trier direkt neben der Mosel verläuft. Möchte man überhaupt mit der
Bahn auf Urlaub fahren, findet man in Koblenz eine sehr gute Anbindung
an das deutsche Bahnnetz. Der Mosel-Radweg endet am Deutschen Eck, von
hier aus sind es rund 2,5 Kilometer bis zum Hauptbahnhof in Koblenz.
Streckenlänge und Etappen
Wie man auf mosel-radweg-etappen.com nachlesen kann, lohnt es sich, die Gesamtstrecke auf mehrere Etappen
aufzuteilen. Wer im Urlaub den gesamten Mosel-Radweg bewältigen möchte,
muss einiges an Kondition mitbringen. Schließlich sind von Metz in
Frankreich bis zum Ende in Koblenz 311 Kilometer zurückzulegen. Hat man
wenig Ausdauer, sollte man in jedem Fall genügend Pausen einplanen. Da
sich entlang der Strecke mit Trier und Cochem zwei historische Städte
mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten befinden, lohnt es sich, hier einige
Zeit zu verweilen. Der Mosel-Radweg ist durchgehend asphaltiert und
eignet sich daher für verschiedene Bikes, mit dem Rennrad kommt man
ebenso gut voran wie mit einem City- oder Mountainbike. Für welches
Fahrrad man sich entscheidet, hängt natürlich vom sportlichen Ehrgeiz
ab. Möchte man das Fahrrad nicht von zu Hause mitnehmen und nur
einzelne Etappen vom Rad aus kennenlernen, findet man in der Region
zahlreiche Möglichkeiten um Bikes auszuleihen.
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