Welche Apps man 2020 auf seinem Handy haben sollte
1996 kam das allererste Smartphone auf den
Markt: der Nokia 9000 Communicator. Seine Erfindung glich einer Revolution in
vielerlei Hinsicht. Es kam zu Verbesserungen in der Kommunikation, dem Teilen
von Informationen sowie der Beschaffung von Informationen. Der Communicator war
aufklappbar und wog fast 500 Gramm. Mit einem Preis von 2.700 D-Mark war es
seinerzeit ein doch sehr teures Statussymbol. Das Nokia Gerät verfügte über
einen HTML-fähigen Browser und es war neben dem Telefonieren auch möglich, Faxe
zu senden und zu empfangen.
Ausgestattet war das „Smartphone“ mit einem
Bildschirm sowie einer Tastatur. Im zusammengeklappten Zustand sah es aus wie
ein typisches Handy der 90er Jahre. Mit dem Erscheinen des erste iPhones von
Apple 2007 hatten die Smartphones ihren Durchbruch. Seit dem Erscheinen des
Nokia 9000 Communicator hat sich vieles verändert und es gibt heute eigentlich
nichts, was ein Handy nicht kann.
Die Geschichte der Apps
Bereits die ersten Mobiltelefone waren mit
kleinen Anwendungen ausgestattet, wie beispielsweise Taschenrechner, Kalender
und Spielen. Allerdings waren sie vom Hersteller des jeweiligen Betriebssystems
entwickelt, fest installiert und konnten nur mit Root-Rechten gelöscht werden.
Erst mit dem Erscheinen von Java erhielten die Anwender eine Möglichkeit,
einfache Anwendungen und Spiele aus dem Internet herunterzuladen, die oftmals
schon unabhängig von der Plattform waren.
Hobby-Programmierer und professionelle
Softwareentwickler begannen damit, kostenpflichtig Anwendungen zu entwickeln.
Die Palm-OS-PDA-Anwendung könnte als Vorläufer der Smartphone-Apps bezeichnet
werden, da sie, wie auch heutige Applikationen, nur aus einer Datei bestand und
direkt nach dem Download nutzbar war.
Es ist kein Geheimnis, dass die mobile Nutzung
weiter in alle möglichen Bereiche unseres Lebens dringt. Ein Blick auf die
Zahlen bestätigt dies: In den bekannten Stores wurden 2019 weltweit 204
Milliarden Apps heruntergeladen haben – das ist so viel wie noch nie. Die
Ausgaben beliefen sich auf 120 Milliarden US-Dollar.
Die Must-have Gaming Apps
Um interessante und ansprechende Spiele
erleben zu können, wurde früher in der Regel ein Computer benötigt. Doch die
Entwicklung der Smartphones war in den letzten Jahren so enorm, dass unsere
mobilen Begleiter mittlerweile sogar die flüssige Darstellung hochwertiger
Spiele ermöglichen. So wundert es nicht, dass es inzwischen eine kaum noch
überschaubare Anzahl an Gaming-Apps gibt.
Doch auch virtuelle Spielhallen erfreuen sich
aufgrund der modernen Handys stetig wachsender Beliebtheit. Wer beispielsweise
gern Slots spielt, sollte sich am besten ein Online Casino suchen, das einen Bonus von 10 Euro ohne Einzahlung bietet. So können die ersten Runden ohne finanzielles Risiko
gespielt, aber dennoch echtes Geld gewonnen werden.
Zu den angesagtesten mobilen Spielen 2020
zählen etwa: Homescapes, Bubble Witch Saga und Candy Crush. Aber auch Rollenspiele wie
z.B. Animal Crossing: Pocket Camp
sind sehr beliebt.
News Apps – Für die Beschaffung
von Informationen
Zumindest eine Nachrichten Applikation sollte
2020 auf jedem Smartphone vorhanden sein. News
Apps sind sinnvoll, wenn es darum geht, schnell auf Informationen
zuzugreifen. Wer nichts verpassen und stets auf dem neuesten Stand sein will
oder muss, kann etwa auf Welt News
oder Süddeutsche Zeitung App
zurückgreifen.
Wer es vorzieht, Zugriff auf eine Vielzahl von
Nachrichten verschiedener Quellen zu bekommen, dem seien Apps wie Readly empfohlen. So erspart man sich,
ein monatliches, vierteljährliches oder ein Ganzjahres-Abo für mehrere Magazine
abzuschließen. Zugleich verursacht man durch online konsumierte Nachrichten
keinen Papiermüll. Dazu kommt, dass es möglich ist, von jedem Ort und zu jeder
Zeit auf die aktuellsten Informationen zugreifen zu können.
Sprachen-Apps – Jeden Tag etwas
Neues lernen
Wer gern Sprachen lernt, kann das inzwischen
ganz einfach über Sprachlern-Apps tun, mit denen man sich so einige
Kopfschmerzen erspart. Es gibt tatsächlich einige sehr gute Sprachen-Apps,
beispielsweise Duolingo, bei der es
sich um die größte Community für Sprachenlernende handelt. Aber auch Lingo Deer, Drops, HelloTalk und Preply sind hilfreiche kleine Tools.
So ist HelloTalk
eine der besten Apps, wobei die Idee dahinter simpel ist. Man unterhält sich
mit einem Muttersprachler und tauscht mit ihm Feedback aus. Hier handelt es
sich um ein Tool, das WhatsApp ähnelt, nur eben für die Sprachlern-Community.
Workout Apps
Für alle, die gern Sport treiben, gibt es
ebenfalls tolle Apps, die dabei helfen, fit zu bleiben. Mit der passenden
Applikation ist das Smartphone der ideale Personal Trainer. Man stelle sich
einmal vor: Im Juli 2008, als Apple seinen iTunes-Store startete, wies die
Auswahl gerade einmal 500 Sport- und Fitness-Apps auf. Mittlerweile sind es
über 98.000 und der Markt wächst weiter. Daher ist es schwer, den Überblick zu
behalten.
Zu den empfehlenswerten Vertretern gehört
beispielsweise Workouts zuhause – ohne
Geräte, bei dem täglich ein bestimmtes Workout vorgeschlagen wird. Wer
diszipliniert ist, wird schnell Fortschritte sehen.
Must-have Apps für den Herbst
2020
Mittlerweile gibt es durch den technologischen
Fortschritt und viel Einfallsreichtum eigentlich für alles eine App. Manchmal
scheint es aufgrund der großen Auswahl unmöglich, die richtige Software zu
finden. Jedoch lohnt es sich, nach allem zu suchen, was das Leben vereinfachen
oder die Langeweile zu vertreiben kann.
Im eigenen Zuhause gilt es, mit dem
Jahreswechsel vom Sommer in den Herbst einige Entscheidungen zu treffen. Die
Sommerkleidung etwa wandert in den Schrank, während die Herbstbekleidung nach
und nach hervorgeholt wird. Selbst die Deko im Haus wird sich verändern.
Mittlerweile gibt es einige Apps, die bei den Vorbereitungen auf die kühle
Jahreszeit behilflich sind.
Wer in der Küche einmal etwas Neues
ausprobieren möchte, sollte sich die kostenlose App von Chefkoch herunterladen.
Diese gibt es sowohl für Android als auch für iOS und enthält unter anderem
Rezepte für deftige Suppen und Eintöpfe. Auch eine Wetter-App ist für den
Herbst/Winter keine schlechte Idee. Mit ihr sind nicht nur die
Wettervorhersagen für Deutschland abrufbar, sondern für ganz Europa. Auch eine
15-Tage-Vorschau gibt es. Die App Live-Cams
bietet sogar Push Notifikationen, die auf das Handy gesendet werden.
Gegen Langeweile helfen Facebook, Twitter, Twitch, Spiele und Musik-Apps. Für alle,
die gern fotografieren, gibt es die App VSCO
CAM, mit der die schönsten Fotos bearbeitet werden können.
Selbst für Pilzsammler gibt es mittlerweile
Tools, etwa Pilzator oder Pilz Erkenner. Sie zeigen an, welche
Pilze bedenkenlos gesammelt werden können. Mit den Apps lassen sich die
verschiedenen Sorten bestimmen, so dass man sich einfach erstes Wissen über die
Pilzsuche aneignen kann. Allerdings ersetzen diese Applikationen niemals
fundiertes Fachwissen.
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