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Schwarzangeln
in Hessen
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Schwarzangeln in Hessen
- diese Strafen erwarten Angler
ohne Angelschein

In Deutschland gelten strenge Regeln
bezüglich des Angelns. Diese dienen vordergründig dem Natur- und
Tierschutz. Sie haben also durchaus ihre Berechtigung. Fischwilderei
ist sogar ein bundesweiter Strafbestand. Es können Geldstrafen, oder im
schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen drohen. Je nach Bundesland,
können diese Strafen in ihrer Höhe variieren. So ist das Angeln ohne
Angelschein in manchen Bundesländern eher unproblematisch, so wie es
beispielsweise bei Mecklenburg-Vorpommern der Fall ist. In Hessen
hingegen ist die Lage wesentlich ernster. Wir zeigen Ihnen mit was für
Strafen Sie rechnen müssen, falls Sie in Hessen beim Schwarzangeln
erwischt werden sollten.
In Hessen ohne Angelschein angeln
Generell
ist Schwarzangeln in Deutschland kein Thema, dass mal eben auf die
leichte Schulter genommen wird. Auch nicht in Hessen, wo Angler
wunderschöne Flüsse und Seen erwarten. Darunter auch die Fulda und der
Rhein. Allerdings kann hier nur geangelt werden, sofern ein gültiger
Angelschein vorliegt. Ohne einen solchen muss man mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei
Jahren rechnen. Eine Vorstrafe ist einem also schon fast sicher, was
einem den künftigen Erwerb eines Angelscheins erschwert. Hinzukommt ein
Bußgeld, welches pro Tatbestand bis zu 5000 Euro betragen kann. Wer
also nicht nur ohne Angelschein angelt, sondern z. B. auch Fische
während der Schonzeit fängt, muss mit einer empfindlichen Strafe
rechnen. In Hessen sind die Bußgelder aber noch vergleichsweise gering.
So winken anderswo in Deutschland sogar bis zu 75000 Euro Strafe.
Übrigens ist das Angeln in Hessen in allen Gewässern verboten.
Gerüchten, dass manche Teiche und Bäche hiervon ausgenommen sind,
sollte man auf keinen Fall Glauben schenken.
Seinen Angelschein in
Hessen machen
Der einzige Weg um
empfindlichen Strafen vorzubeugen, ist es wohl oder übel einen
Angelschein zu machen. Das geht in Hessen an sich ganz gut. Bevor man
jedoch zur Prüfung zugelassen werden kann, muss ein
Vorbereitungslehrgang absolviert werden. Dieser
umfasst 40 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten.
Dabei herrscht absolute Anwesenheitspflicht.
Bereits das Fehlen einer
Stunde kann dazu führen, dass man nicht zur Prüfung zugelassen wird.
Die Abschlussprüfung umfasst 60 Fragen zu 5 unterschiedlichen Themen.
Diese Themen sind: Wissen zu allgemeiner Fischkunde, spezielle
Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde und Gesetzeskunde. Jedes dieser
Fachgebiete gilt es sich nach bestem Willen anzueignen, da alle für die
Abschlussprüfung erforderlich sind.
Die ausgewählten Fragen entstammen einem Katalog von 650 Fragen.
Abgefragt werden dabei immer je 12 Fragen pro Themengebiet. Sollten
mindestens 9 je Fachgebiet richtig beantwortet worden sein, hat man die
Prüfung bestanden
und bekommt seinen wohlverdienten Angelschein. Dieser
kann für ein Jahr, fünf Jahre oder gar zehn Jahre ausgestellt werden.
Und wer sich bei all den Prüfungsvorbereitungen mal ablenken möchte -
im HomeOffice oder bei der Vorbereitung im HomeSchooling, der kann auch
mal kurz ein paar Online Spiele machen nach dem Motto play online, über Smartphone oder Tablet.
In letzterem Fall ist lediglich eine Gebühr von 68 Euro erforderlich.
Daher raten wir Ihnen gleich für die nächsten 10 Jahre vorzusorgen und
sich nicht etwa eine Fünfjahresmitgliedschaft für 36 Euro zu holen.
Zusammen mit dem Vorbereitungslehrgang und der anschließenden
Prüfungsgebühr, dürfte man ohnehin bereits auf 150 Euro kommen,
weswegen es sich wirklich nicht lohnt an dieser Stelle zu sparen.
Zusätzlich zum Angelschein ist in der Regel ein
Fischereierlaubnisschein notwendig, der einem zum Angeln in bestimmten
Gewässern befugt.
Hohe
Geldstrafen und Freiheitsstrafen sind bestimmt nicht was man erwartet,
wenn man gemütlich ohne Erlaubnis einen Fisch angelt. Das ist aber in
Hessen und generell in nahezu jedem Bundesland in Deutschland der Fall.
Daher ist ein Angeln ohne Angelschein in keiner Weise zu empfehlen.
Zumal das Ablegen einer Angelprüfung nur einen geringen zeitlichen und
finanziellen Aufwand erfordert. In Hessen dürfte man bereits mit 250
Euro den Vorbereitungskurs, das Lehrmaterial und die Abschlussprüfung
bezahlen können. An sich ein sehr günstiger Preis. Vor allem wenn man
bedenkt, dass der Erwerb eines Angelscheins einem einiges an Sorgen
erspart. Schließlich gibt es keine andere Möglichkeit, um das Angeln in
den hessischen Flüssen und Seen stressfrei genießen zu können.

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